Elektromobilität

Das Allianz Zentrum für Technik analysiert seit den frühen 2000er Jahren die Reparaturfreundlichkeit und die Versicherungsaspekte von Elektro- und Hybridfahrzeugen, zusammenfassend Hochvoltfahrzeuge genannt.

Spezifische Forschungsfelder des AZT sind

  • Das Deformationsverhalten

    • Schutz teurer Komponenten (Batterie, Leistungselektronik, Kabel, …) bei mittelschweren Unfällen

    • Crashmanagement ⇔ Leichtbau

  • Die Reparaturfreundlichkeit

    • Sicherheitsvorschriften (Qualifikation, Ausrüstung)

    • Arbeitspositionen Werkstatt

    • Mögliche Zusatzkosten: Neue Arbeitspositionen (z.B. Spannungsfreiheit herstellen, Teileausbau/-verlagerung)

    • Batterie-Instandsetzung

  • Die statistische Beobachtung des Schadengeschehens

    • Besondere Schadenmerkmale

    • Brandrisiko

    • Marderschäden

Neben Crashtests und Reparaturversuchen mit Hochvoltfahrzeugen sind z.B. auch Versuche zur Temperatureinwirkung auf die Hochvoltbatterie und umfangreiche statistische Erhebungen zum Schadengeschehen durchgeführt worden. Da sich im Umfeld der Elektromobilität neue Fahrzeughersteller etablieren, denen wesentliche Erfahrungswerte insbesondere für die Versicherungseinstufung fehlen, bietet das AZT auch beratende Kooperationen an.

Elektromobilität wurde zum Leitthema in einem Symposium im Auftrag des GDV im Jahre 2009 sowie bei den Allianz Autotagen 2012 und 2017.